Short URL Services

14 02 2009

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Vor allem durch das Micro-Blogging immer populärer, aber auch sonst recht praktisch

Wer in einem Twitter-Update einen Link veröffentlicht, bekommt ja schon automatisch eine per TinyURL.com gekürzte Adresse, aber auch in anderen Bereichen ist so eine Kurz-URL recht nützlich. Zum Beispiel, wenn man mal schnell eine URL telefonisch weitergeben muss oder ähnliches.

Aber ist TinyURL nur das bekannteste, oder wirklich das beste?

Für TinyURL spricht mit Sicherheit, dass es einfach der bekannteste Dienst in dem Bereich ist. Mancher wird vielleicht schon mit einem Schlüsselwort in FireFox auf TinyURLs vorbereitet sein, so dass aus http://tinyurl.com/helloworld sogar nur t helloworld wird, oder ähnliches.
Ein anderer Pluspunkt ist in meinen Augen die Möglichkeit, weitere Unterordner oder Dateinamen anzuhängen. Wer eine TinyURL auf ein Verzeichnis weiterleiten lässt, kann an diese TinyURL direkt Dateinamen oder sogar Unterordner anhängen, um diese direkt aufzurufen. Klingt trivial, bietet aber nicht jeder Service.

Welche Alternativen gibt es eigentlich?
Eine schöne Auswahl gibt es auf http://daverohrer.com/15-tinyurl-alternatives-shorten-your-urls/
Ich hab mir mal meine drei Favoriten rausgepickt:

  1. Snipurl.com
  2. zi.ma
  3. is.gd

Für mich ist das wichtigste Kriterium, dass die Domain der Kurz-URL auch möglichst kurz ist. Die technisch kürzest möglichen sind Domains in der Form xx.xx, also 2 beliebige Buchstaben gefolgt von Punkt und 2 Buchstaben für die TLD.
Die drei von mir ausgewählten Services erfüllen diese Vorraussetzung alle. Bei zi.ma und is.gd sieht man das ja und Snipurl.com hat neben snipurl.com auch noch snurl.com, snipr.com, und sn.im; erfüllt also auch Punkt 1.

is.gd scheidet recht schnell aus, da man dort nur zufällig generierte Codes verwenden kann. Bei zi.ma und Snipurl.com kann man die Codes auch selbst wählen (natürlich nur, wenn die nicht besetzt sind).

Bleiben noch Snipurl.com und zi.ma. Ich finde beide Services an sich gut, weil man sich dort auch registrieren kann (man muss nicht) und dann seine erstellten URLs verwalten und bei Bedarf wieder löschen kann.
Aber Snipurl.com kann das Rennen dann doch für sich entscheiden, weil hier auch die bereits von TinyURL bekannte Funktion der Dateien und Unterordner möglich ist.





Die schönsten 404-Seiten

11 02 2009

die-schoensten-404-seiten

Eine Error 404-Fehlerseite ausgeben kann jeder. Aber wie kreativ man dabei sein kann…

Die allerschönste Seite, deren einziger Zweck darin besteht, dem Besucher zu sagen, dass er in eine Sackgasse gesurft ist, hat wohl Dropbox. Wielange ich erstmal die Zeichnung angestarrt hab. Phänomenal.

Sehr schöne 404er gibt’s auch auf gog.com, fryewiles.com oder dawdle.com.

Aber offensichtlich bin ich nicht der erste, der solche Seiten sammeln will (seit diesem Moment, lass ich’s bleiben und schau mir lieber die anderen Seiten an…):

Wer selbst nicht so kreativ ist, findet hier ein paar Anregungen: http://www.drweb.de/magazin/online-generatoren-nutzen-um-404-seiten-zu-erstellen/





random.org

10 02 2009

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Echte Zufallszahlen gibt’s beim Programmieren nicht? Denkste…

Oft genug hört man, dass ein Computer keine echten Zufallszahlen generieren kann. Die Pseudo-Zufallszahlen reichen zwar für die meisten Zwecke, aber wer echte Zufallszahlen benutzen will, sollte sich mal http://random.org/ anschauen. random.org bietet echte Zufallszahlen aus „atmospheric noise“.
Aber nicht nur Zufallszahlen. Auch Zufallsstrings (genial für Passwörter), Sequenzen, Sounds, Jazz-Skalen(!) und andere lustige Sachen… Der Hintergrund im Bild über diesem Eintrag ist zum Beispiel eine Zufalls-Bitmap, die man auf random.org – wie alles andere auch – kostenlos bekommt. Die einzige Beschränkung besteht darin, dass die Anzahl der Abfragen für eine IP begrenzt sind. Verständlich, sonst würden die Server von random.org wohl nicht lange mitmachen.





Unfähige Webdesigner

7 02 2009

unfaehige-webdesigner

Dafür würde sich jeder anständige Webdesigner schämen: http://www.burgenlandfeuerwehr.de/

Wenn Webdesigner eine mehr oder weniger unauffällige Meldung für InternetExplorer-Benutzer einblenden, kann ich das ja noch verstehen, aber wenn ein „Designer“ (wenn man den überhaupt so nennen darf) einen JavaScript-Popup (!) bei Nicht-Internet-Explorer-Benutzern einblendet, dann ist das echt seltsam. Wenn dann nicht mal die Rechtschreibung stimmt, dann sollte sich der Typ, der das programmiert hat, mal ordentlich schämen.

Aber vielleicht ist der Typ gar nicht so doof, sondern eigentlich richtig genial. Denn die Anzahl an Besuchern, die über Blogeinträge empörter Webdeveloper / -designer / -master kommen, würden wahrscheinlich nichtmal mit Google AdSense auf die Seite kommen… Da wären wir wieder bei Genie und Wahnsinn, die bekanntlich so nah beieinander liegen…

Gefunden auf: http://www.mountaingrafix.at/





Developer Tools

5 02 2009

developer-tools

Neuer Blog – neues Glück. Aber: Ein Blog ist nicht genug…

Ich denke, jeder Scripter kennt die Situation: Wie war doch gleich der Link zu der Seite mit dem MD5-Hash-Formular? Und wo war der Timestamp-Converter? Ach ne, der war schlecht, wo war der Gute?
Zumindest geht es mir oft genug so und dann finde ich immer irgendeine neue Seite, die mir die gewünschten Funktionen bereitstellt, aber mir hat noch keines in Sachen Bedienung wirklich gefallen.
Deshalb bin ich zur Zeit über meiner eigenen DeveloperTools-Seite, die einzig und allein den Zweck hat, Funktionen in Formulare zu packen, und das Ganze mit einer möglichst einfachen Bedienung.
Fertig bin ich noch nicht, aber wer will, kann die Arbeit unter http://mischke.kilu.de/ mitverfolgen.

Meine momentanen Probleme sind noch in der Umsetzung des MD5-Hashers:

  • 1. Idee, onKeyUp einen AJAX-Aufruf zu machen, wurde vom Server zunichte gemacht, der bereits nach 30-40 Abfragen hintereinander den Dienst verweigert hat
  • 2. Idee, onKeyUp per JavaScript die Eingabe mit MD5 zu verschlüsseln scheitert noch an der Verarbeitung der Umlaute durch die MD5-Funktion von http://www.webtoolkit.info/
  • Mir fehlt noch die Umsetzung für die Funktion, über eine einzige Taste (z.B. Enter) den Ergebnis-String in die Zwischenablage zu kopieren.

Wer mir mit einer Lösungsidee helfen kann oder auch andere Vorschläge für weitere Funktionen hat, darf hier gerne einen Kommentar hinterlassen.





Goneo

3 02 2009

goneo
Für das eine oder andere Projekt brauch ich ja auch Webspace. Und da ist mir auf der Suche nach dem Richtigen zwischen den ganzen Angeboten eine Firma besonders aufgefallen: Goneo.

Wer mehr als PHP und MySQL braucht, für den ist Goneo vielleicht nicht die erste Wahl, aber wer auf der Suche nach einem relativ kleinen Webspace ist, sollte sich die folgenden Punkte doch mal näher anschauen. Die Features vom kleinsten Paket:

  • 750 MB Speicherplatz
  • Traffic-Flatrate
  • PHP 4 und 5
  • 1 MySQL5-Datenbank
  • 1 .de-Domain inclusive
  • 100 Subdomains
  • 100 E-Mail-Konten mit IMAP und POP3
  • 500 E-Mail-Weiterleitungen

Und das Ganze für 1,95 €/Monat!

Meiner Meinung nach sind 750MB mehr als genug für die meisten privaten Homepages. Und wer mehr braucht kann ja auch das nächstgrößere Paket mit 2000MB Speicherplatz nehmen, oder ein noch größeres (5000 bzw. 15000MB).
Was mir besonders wichtig ist: die Traffic-Flatrate. Und zwar eine echte. Ohne Bandbreiten-Drosselung ab einem bestimmten Verbrauch. So hat man doch den Kopf frei und muss keine Angst haben, dass die Seite zu gut besucht wird. Und man hat wirklich einen festen Betrag im Monat. Ohne irgendwelche bösen Überraschungen, weil der Traffic doch mal höher war.
PHP 5 und MySQL sollten eigentlich schon zum allgemeinen Standard gehören, wobei man das scheinbar auch noch nicht von jedem Webhoster erwarten kann. Goneo lässt einem sogar die Wahl zwischen PHP4 und PHP5, was sich für jede Domain und Subdomain einzeln einstellen lässt.

Wem das ganze zu wenig Resourcen sind, der kann sich ja mal die größeren Pakete anschauen. Ab dem zweiten gibt es dann auch Perl und Python und eigene CGI’s

Meiner Meinung nach auf jeden Fall empfehlenswert!